Work-Life BalanceMit dem richtigen Konzept lassen sich alle Lebensbereiche sortieren und priorisieren

Wenn von der Work-Life-Balance die Rede ist, wird impliziert, dass die Bereiche Arbeit und Leben einigermaßen gleichwertige Inhalte sind. Lebensbereiche können jedoch für jeden Menschen komplett unterschiedlich aussehen. Darum betrachten wir in diesem Blogeintrag, wie sich Lebensinhalte aufteilen können und wie diese priorisiert oder sortiert werden können.

Was sind eigentlich meine Lebensbereiche?

So könnten Ihre Lebensbereiche aussehen

So könnten Ihre Lebensbereiche aussehen.

Wir alle haben nur 24 Stunden Zeit am Tag, setzen diese aber komplett unterschiedlich ein.  Um sich bewusst zu werden, wohin die eigene Mühe und Zeit eigentlich fließt, müssen wir uns klar werden, welche Bereiche es in unserem Leben eigentlich gibt. Für einige ist dies einfacher strukturierbar, für andere kleinteiliger. Eine beliebte Aufteilung sind die Bereiche Arbeit, Vermögen, Beziehungen, Freizeit, Persönlichkeit und Gesundheit. In dieser Einteilung sollte sich fast jeder wiederfinden können.

Mögen Sie es einfacher oder detaillierter? Überlegen Sie einmal selbst.

Wo setze ich aktuell meine Schwerpunkte?

Nachdem die Inhalte erkannt und definiert wurden, dies am besten ganz wertfrei, gilt es zu überlegen, wie diese gewichtet werden sollen. Haben wir erst einmal alle Bereiche im Blick, können wir überlegen, ob wir zufrieden sind. Entweder “Haken dran” oder zum Beispiel mit einem Ampelsystem. Vergeben Sie für jeden der Bereiche eine Farbe, verspüren Sie das Bedürfnis, bei einigen Feldern die Farbe rot zu vergeben, wissen Sie, worauf Sie demnächst Ihren Fokus legen sollten. Manchmal können auch Bereiche für einige Monate ruhen, da andere Felder verstärkte Aufmerksamkeit erfordern. Ist der Bereich Gesundheit beispielsweise rot, dann sollten logischerweise andere Bereiche in den Hintergrund treten. “Sollten” wohlgemerkt – manchmal erkennen wir die rote Ampel leider viel zu spät.

Ziele und Zeitrahmen abstecken

Haben wir beispielsweise mithilfe von Ampelfarben Bereiche identifiziert, die wir verstärkt in unseren Alltag einbauen wollen, sollten wir herausfinden, womit wir überhaupt derzeit unsere Zeit verbringen. Hilfreich kann es sein, eine Woche jeden Abend den Tag noch einmal aufzuschreiben oder am Ende einer Woche einen Gesamtrückblick zu erstellen. Damit lassen sich aktuelle Zeitfresser und Prioritäten schnell erkennen.

Manche Bereiche fordern mehr Disziplin von uns ein als andere. Es ist ganz natürlich, dass wir unsere Zeit und Aufmerksamkeit darum einigen Dingen lieber widmen. Behutsam gilt es bisherige Gewohnheiten umzustrukturieren, um Platz für Neues zu schaffen. Seien Sie hier streng mit sich, legen Sie Minimal und Maximal-Zeiten fest, die Sie am Ende der Woche kontrollieren können oder blocken Sie sich Zeitfenster für Bereiche, die Sie als feste Verabredung sehen. Es kann hilfreich sein diese Termine wie Arbeitstermine oder Beziehungen zu betrachten – schließlich lassen Sie dort auch niemanden hängen, auch wenn es einmal ungünstig ist oder?

Empfehlenswert ist anfangs eine strenge Überprüfung, das reine Bauchgefühl kann oftmals täuschen. Auch wenn der Griff zum Smartphone häufig ein großer Zeitfresser ist, hierbei kann die mobile Unterstützung sinnvoll sein: Time-tracking-apps machen solche Prozesse um vieles einfacher.

Genießen Sie Ihre neue Balance

Diese kleine einfache Methode kann Wunder dabei bewirken, Zufriedenheit und Glück im Leben zu finden. Ohne es zu merken, opfern wir unbewusst wichtige Bereiche zugunsten von Dingen, die uns manchmal gar nicht gut tun. Diese kleine Übung kann ab jetzt als kleines halbjährliches Ritual in Ihrem Kalender stehen.

Sie stehen vor der Herausforderung, dass sich Ihr momentanes Leben nicht in die Balance bringen lässt? Nur Mut, Sie sind nicht alleine! Als Life-Coach begleite ich gerne schwierige Lebensphasen und sorge dafür, dass auch Sie wieder zur Mitte finden.

 

Ihre

Sabine Wehrhahn